Rot-Grün-Schwäche – Unterschied zwischen dem roten und dem grünen Equidenpass
Posted By Keks on 31. Mai 2010
Kurz vorm jährlichen Impftermin im Stall liegen auf dem Tisch immer zig Equidenpässe. Schließlich muss der Tierarzt die gegebenen Impfungen ordnungsgemäß eintragen. Dabei kommt dann immer die Frage auf, warum es rote und grüne (eher ein Hellgrün) Equidenpässe gibt. Hier also die Antwort auf das Mysterium:
Erstmal kurz allgemeine Infos zum Equidenpass: Seit 2000 muss jedes Pferd einen eigenen Equidenpass (auch Pferdepass genannt) haben. Ein Pferd darf ohne den Equidenpass weder transportiert werden, noch an einem Tunier teilnehmen. Im Pass enthalten sind alle Angaben zu den erhaltenen Impfungen, der Abstammungsnachweis (wenn vorhanden), das Abzeichendiagramm (zur Identifizierung des Pferdes), die Art der Arzneimittelbehandlung (Ist das Pferd zur Schlachtung bestimmt oder nicht? Bei ersterem erhält das Pferd bestimmte Medikamente nicht.) und die Angaben zum Besitzer des Pferdes.
Der rote Equidenpass wird von dem Zuchtverband ausgestellt, bei dem das Pferd eingetragen ist. Pferde, die also Papiere haben und demnach nachweislich einer bestimmten Rasse angehören, gebrannt und registriert sind, erhalten den roten Equidenpass. Der Equidenpass ist also nicht mit den Papieren eines Pferdes gleichzusetzen.
Der grüne Equidenpass wird von den FN (Deutsche Reiterliche Vereinigung) ausgestellt. Da jedes Pferd einen Equidenpass haben muss, erhalten hier auch die Pferde einen Pass, die keinen Abstammungsnachweis/Papiere haben und nicht bei einem Zuchtverband eingetragen sind.
Da Virginia beim Pferdezuchtverband Berlin-Brandenburg eingetragen ist, hat sie also einen roten Equidenpass. Und bald steh ich endlich auch offiziell als Besitzerin drin
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[...] sind, müssen sowieso gechippt werden. Das gilt auch für Pferde, für die erst nach diesem Datum ein Equidenpass ausgestellt wird. Für alle anderen ist es freiwillig. Der 12 mm große Chip wird den Pferden meist [...]