Reißfest sieht anders aus – Sattel- und Zaumzeug brauchen Pflege

Posted By Keks on 9. August 2009

Unser Nachbarhof hatte gestern Sommerfest, mit allem drum und dran: Reiterspiele, Bogenschießen, Lagerfeuer, Musik und natürlich ‘ne Menge für Magen und Leber. Ach, und weil’s ein Western-Sommerfest war, gab’s sogar eine Gruppe, die Line Dance vorgeführt hat (fand ich eher amüsant als faszinierend, aber das kann daran gelegen haben, dass Bekannte versucht haben, mitzumachen).

Aber worüber ich eigentlich schreiben will: Es gab leider einen kleinen Unfall. Bei den Reiterspielen wurde auf Zeit im Slalom um Tonnen geritten. Wir haben natürlich zugeguckt und angefeuert, weil auch eine Bekannte von unserem Hof mitgeritten ist (und ganz nebenbei gewonnen hat ;-) ). Auf jedenfall hatte ich eine Reiterin im Blick, die grade mit ordentlich Tempo eine Strecke lang galoppierte… allerdings sah irgendwas sehr merkwürdig an dem Bild aus (es hat echt ne Sekunde gedauert, bis ich begriffen hab, was da falsch lief) – der Sattelgurt war nicht fest am Pferdebauch, sondern baumelte fröhlich an der Seite des Sattels. Schöner Mist, der Sattel lag also komplett ohne Befestigung auf dem Pferderücken und in dem Moment, als uns das allen bewusst wurde, war auch schon die nächste Kurve da und die Reiterin saß plötzlich sehr unsanft (im Sattel!) auf dem Boden.

Was ich mit der Geschichte loswerden will: Pflegt euer Sattelzeug! Denn der Sattelgurt war nicht falsch verschnallt worden, sondern ist gerissen. Über Zügel und Steigbügelriemen hab ich sowas auch schon gehört. Natürlich heißt es nicht, dass gefettetes Sattelzeug nicht kaputt gehen kann (manchmal liegt’s auch am Hersteller), aber was gut gefettet ist, wird nicht so schnell spröde und brüchig. Regelmäßiges Pflegen und Überprüfen des genutzten Materials sollte also dazugehören, um solche Unfälle zumindest bestmöglich verhindern zu können.

Lederfett und Sattelseife hab ich auf jedenfall schonmal rausgestellt, denn ich gebe zu, ich hab’s auch vernachlässigt ;-) .

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