Reiterjargon – beim Reiten die Hand wechseln

Posted By Keks on 15. November 2009

So, jetzt sind wir wohl bei Frankenstein angelangt… ;-)

Nein, also: man bezeichnet die Richtungen, in die man auf dem Reitplatz reitet mit “linke Hand” und “rechte Hand”. Auf der rechten Hand reitet man, wenn die eigene rechte Hand in das Bahninnere zeigt und die Reitplatzbegrenzung auf der linken Seite liegt. Das Pferd wird dabei nach innen (rechts) gestellt (außer man reitet in Konterstellung). Umgekehrt ist es dann, wenn man auf der linken Hand reitet: die linke Hand trägt man zur Bahnmitte und die Umzäunung ist rechts von einem. Das Pferd wird dann nach links gestellt.

- Rechte Hand = im Uhrzeigersinn reiten

- Linke Hand = gegen den Uhrzeigersinn reiten

Beim Hand wechseln wechselt man also von der einen auf die andere Hand und nimmt damit einen Richtungswechsel vor. Das Pferd wird beim Handwechsel dann umgestellt, so dass es sich zur neuen inneren Seite biegt. Beim Leichttraben muss der Reiter beim Wechseln einmal umsitzen und im Galopp einen fliegenden Wechsel reiten (von Linksgalopp in den Rechtgalopp oder umgekehrt).

Man sollte so oft wie möglich die Hand wechseln. Zum Einen, weil man eine einseitige Belastung verhindert und zum anderen, weil man das Pferd damit aufmerksam hält, da es immer neue Signale erwartet. Ich versuche nie eine ganze Bahnrunde auf einer Hand zu reiten, sondern immer zu wechseln oder zumindest Bahnfiguren mit einzubinden und danach zu wechseln. Einzige Ausnahme sind bei mir die Galopprunden in der Aufwärmphase, weil ich das Pony hier oft schnell galoppieren lasse, er aber noch nicht warm genug ist, um enge Wendungen in der Geschwindigkeit laufen zu können.

Comments

One Response to “Reiterjargon – beim Reiten die Hand wechseln”

  1. [...] sagt ja, dass ein Pferd eine gute und eine schlechte Hand hat und dass das gleiche für eine gute/schlechte Seite des Reiters gilt. Bei Virginia und mir [...]

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