Entfernt verwandt – Landesgestuet Celle

Posted By Keks on 20. Dezember 2011

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Das kann man finden wie man will, aber einmal im Jahr muss man die liebe Verwandtschaft schonmal sehen. Für mich heißt das, in der Nähe der unspannensten Stadt (= Hannover) bei Kaffee und Kuchen den neuesten Familienklatsch zu hören. Aber meine Eltern wussten schon immer, wie sie ihre Töchter wenigstens ein bißchen milde stimmen können: mit Ponys! ;-) Keiner weiß bis heute woher wir das haben, aber meine Schwester und ich ticken in Bezug auf Pferde gleich… damit sind wir allerdings die einzigen in der Familie – vielleicht lag es auch an meiner Erziehung, die ich bei meiner Schwester angewendet habe.

Wie auch immer, unsere Eltern haben uns also in der vorweihnachtlichen Besucherrunde einen Abstecher ins Landesgestüt Celle gegönnt. Das wäre wegen fehlender Informationen fasst vereitelt worden, aber Gott sei Dank hatte “jemand” das viel belächelte Iphone dabei und das Branchenbuch von Celle war glücklicherweise online abrufbar und was das Gestüt angeht auch up to date. Gestüte ansehen hat schon fast Tradition bei uns: wann immer wir in der Nähe eines Gestüts sind und etwas Zeit haben, muss mal hinter die Stalltüren geschnuppert werden. Ich liebe das. Neue Ställe besichtigen, diese wunderschönen Pferde bewundern und mal ein bißchen träumen, was man sich so für viel Geld als zweiten reitbaren Untersatz zulegen könnte.

Am Ende bin ich aber doch immer froh, dass ich Virginia in einem privaten Offenstall stehen habe. So schön die Stallgebäude auch aussehen, ich kann mich immer weniger mit Boxenhaltung abfinden. Die Anlage in Celle war mit den großen Plätzen natürlich trotzdem ein Traum, aber eben nicht meiner.

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