Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – Angrasen vor der Weidesaison

Posted By Annie on 13. April 2014

Wir sind wieder fließig dabei, unser Pferde anzugrasen. Vor der Weidesaison ist das eben sehr wichtig, wegen der altbekannten Gefahren. Ohne eine Angras-Zeit würde ich Virgi nie einfach so länger auf eine Wiese stellen. Aktuell lasse ich sie 15 Minuten das Gras genießen, was natürlich langsam gesteigert wird (dank der Stallgemeinschaft auch an Tagen, in denen ich nicht im Stall bin). 3-4 Wochen planen wir dafür mindestens ein.

Beim Angrasen

Beim Angrasen

Nach den 15 Minuten gibt es natürlich Protest vom (halb verhungertem) Pferd. Aber da gibt es bei mir keine Diskussion. Noch mal Naschen auf dem Weg zurück vom Grasen gibbet nicht ;-) , sonst hängt man immer so am Führstrick. Und bald darf sie ja dann auch stundenlang auf die Wiese.

Winnetou und Old Shaggegage – der Maulwurfn auf einem Pferd

Posted By Annie on 10. April 2014

Den kann ich euch einfach nicht vorenthalten… meinen Lieblings-Maulwurfn. :-)

Ein Kollege hat ihn mir vor ein paar Jahren gezeigt und seitdem bin ich süchtig und könnte ständig die ganzen Episoden vom Maulwurfn und dem Froschn angucken, nicht zu vergessen Kalle (der Eisbär). Grandios. Umso öfter man es sieht, umso besser wird es.

Da es “nun” (zumindest hab ich ihn jetzt erst entdeckt) auch eine Story gibt, in der der Maulwurfn sogar auf’s Pferd steigt, muss ich ihn natürlich auch auf reingeritten zeigen!

Viel Spaß bei Winnetou und Old Shaggegage:

“Nee nee nee, haha, blöder Froschn…” …Ich schmeiß mich weg.

Danke René Marik ;-)

Immer diese Hektik – Pferde nur mit Ruhe trainieren

Posted By Annie on 6. April 2014

Letzten Sonntag hab ich übertrieben und mein Pferd hat es mir meinen Fehler sofort aufgezeigt. Kein Riesenfehler, sondern ein typisches Problem im Alltag, in dem man oft vergisst, wie schnell sich der eigene Stress auf andere überträgt.

In dem Fall war es mein (Zeit-)Stress. Ich hatte nur 1 1/2 Stunden Zeit beim Pferd, in denen ich das Ausbürsten von Virgis Winterfell, Longieren und das Wegräumen von einigem Reitplatz-Equipement schaffen wollte. Dass es zeitlich knapp werden würde, war klar. Aber ich wollte Virgi unbedingt bewegen, damit sie in ‘Frühjahrsform’ kommt. Nun ist mein Pferd sehr sensibel und hat leider gemerkt, dass ich die Uhr ständig im Auge hatte. Das äußert sich ziemlich deutlich, da sie “plötzlich” ein relativ einfaches Kommando nicht mehr sauber ausführte.

Bei dem Kommando handelte es sich um das Anhalten aus dem Schritt an der Longe. In sehr aufmerksamen Phasen reicht es normalerweise, dass ich mich mit meinem Körper zu ihr drehe und mit geschlossenen Füßen stehen bleibe, damit sie anhält. An normalen Tagen muss ich dazu noch das Kommando “HAAALT” geben und dann steht sie auch. An dem Tag wollte ich dieses Kommando mehrfach in der Aufwärmphase einbauen, einfach damit es nicht langweilig wird (ich variiere immer mit verschiedenen Kommandos, damit sie vorm/beim Longieren nicht immer 10-15 min nur Schritt im Kreis läuft) und auch um es immer wieder zu festigen. Hat nur leider überhaupt nicht funktioniert. Virginia wollte einfach nicht anhalten und hat fast immer 3-10 Schritte gebraucht, um dann auch mal zu stehen. Natürlich musste ich dafür auch noch stärkere Signale geben, als mich lieb waren. Das ging mir schon auf die Nerven, denn eigentlich wollte ich ja nur die Aufwärmphase interessanter gestalten und nicht an Grundlagen arbeiten… Mir war schon bewusst, dass das Problem bei mir lag, da sie normalerweise ja gut hört. Und das hat mich natürlich noch mehr genervt. In den engen Zeitplan sollten schließlich noch Trab und Galopp passen.

Ich wollte die “Übung” jetzt nicht unsauber beenden und einfach mit Trab und Galopp beginnen, ohne dass sie nicht wenigstens ein mal auf den Punkt angehalten hat. Alles ruhig atmen, gelassen bleiben und viel loben hat aber trotzdem nichts geholfen.
Erst als ich für mich beschlossen hatte, dass wir dann eben an dem Tag nur bei Schrittarbeit bleiben, ging es endlich. Sie hielt beim Kommando “Halt” sofort an. Meine kleine Hexe, hat mir ganz schön den Spiegel vorgehalten ;-) (natürlich nicht absichtlich, aber trotzdem eindrucksvoll).

Mein Learning des Tages: Mal schnell sein Pferd trainieren und unter Zeitdruck präzise Reaktionen abrufen, funktioniert einfach nicht. Ich werde also mit so einem engen Zeitplan nur noch einen Miniausritt machen oder freilaufen lassen, alles andere macht keinen Sinn.
(Eigentlich ist einem so etwas ja auch bewusst, aber mein Pferd hat es mir noch mal in Erinnerung gerufen und sehr deutlich bestätigt).

Haare auf den Zähnen – Der Furminator perfekt für Pferde im Fellwechsel

Posted By Annie on 29. März 2014

In den letzten Wochen habe ich nicht sprichwörtlich, sondern im wahrsten Sinne des Wortes oft Haare auf den Zähnen. Selbst Schuld, wenn man sich unterhält, während man ein Pferd putzt, dass sich mitten im Fellwechsel befindet :-P . Und Virgi ist grad mittendrin und fusselt wie verrückt, wie jedes Jahr.

Die meisten kennen das, wenn Pferde sich im Fellwechsel befinden, verwandelt man sich beim Putzen automatisch auch in etwas Haariges. Überall fusseln und fliegen die riesigen Mengen an Pferdehaaren rum. Ich mag die Zeit ja eigentlich. Besonders den Wechsel von Winter- auf Sommerfell. Denn man sieht nach dem Putzen wenigstens einen ordentlichen Erfolg.

Es gibt nur drei Probleme:
1. Man (zumindest ich) putze zu Höchstzeiten immer gut eine Stunde mein Pferd, um das Gröbste an Wolle zu entfernen
2. Man hat wirklich überall diese Haare
3. Mein Pferd ist ziemlich kitzlig (oder sagen wir empfindlich) beim Putzen und findet die lange Behandlung irgendwann nicht mehr so toll

DAS Erfolgserlebnis

DAS Erfolgserlebnis

Vor zwei Jahren wurde mir mal die Wunderwaffe zum Fellwechsel gezeigt: der Furminator.

Und ich muss sagen, dass ich schon beeindruckt war, was man damit so an Fell rausholt. Das Foto hier, zeigt das Ergebnis einer 10-Minuten-Behandlung mit dem Furminator.

Und seit diesem Jahr, besitze ich nun auch einen :-) . Der Preis ist nicht zu unterschätzen, deshalb habe ich auch eine Weile gezögert. Aber nachdem Virgi zu Beginn des Fellwechsels wieder ziemlich zickig wurde und es dann auch noch ein tolles Angebot gab, ist er nun in die Putzkiste eingezogen.

Mein eigener Furminator

Mein eigener Furminator

Ich habe es nicht bereut. Was am Furminator einfach toll ist, ist, dass er die ganzen losen Haare mit wenigen Strichen über’s Fell zu fassen bekommt. Man muss nicht mehr ewig das Fell mit dem Striegel “aufrauen” und sie dann mit der nächsten und übernächsten Bürste runterbürsten. Das war das, was Virginia am meisten genervt hat. Mal abgesehen davon, dass man sich fast immer elektrisch auflädt, ziept es bestimmt auch, wenn man dabei ständig die (noch) festen Haare dazwischen hat. Die werden beim Furminator irgendwie rausgelassen.
Den Furminator hat sie sogar unterm Bauch geduldet und da ist sie normalerweise sehr sehr empfindlich.
Mir gefällt auch, dass die ausgekämmten Haarbüschel einfach runterfallen und man den Kamm nicht ständig “ausleeren” muss. Und das obwohl da wirklich ordentliche Mengen drin hängen bleiben. Jemand meinte zu mir sogar, es sieht aus, als würde man das Pferd scheren…

Er hat aber auch seine Grenzen. Die Zinken sind schon relativ spitz und ich würde damit nicht über die Beine oder Gelenke gehen (wie auch bei einem Eisenstriegel nicht) und auch nicht außerhalb des Fellwechsels benutzen. Denn man darf nicht vergessen, dass der Vorteil ja ist, dass man die losen Haare so gut rausbekommt und die gibt es ansonsten im Jahr ja nicht in der Menge. Man sollte auch nicht 100 Mal über die selbe Stelle kämmen. Aber das ist wegen der Effizienz beim Entfernen der Haare nicht notwendig und würde man zum Anderen mit einem normalen Striegel ja auch nicht machen. Hautreizungen sind ja nicht Sinn und Zweck der Putzaktion.
Bei Virgi ist jetzt auch nicht mehr soooviel Winterfell drauf und wenn ich merke, dass es ihr unangenehm wird, weil ihr Fell schon zu fein ist, wird er bis zum nächsten Fellwechsel eingemottet. Ich freue mich auf das Sommerfell!!! :-)

Nicht vergessen – … always be a unicorn

Posted By Annie on 23. März 2014

Always be yourself. Unless you can be a unicorn. Than always be a unicorn.

Always be yourself. Unless you can be a unicorn. Then always be a unicorn.

… Botschaft aus unserem Büro. Damit einen guten Start in die (Arbeits-)Woche.
pink-unicorn
( -> einmaliges Kitsch-Bild auf diesem Blog ;-) )